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Dienstag, 16. Januar 2018

Ist Tofu eine gute Alternative zu Fleisch?

Heutzutage müsste jeder schon einmal mit dem Begriff  Tofu
in Kontakt gekommen sein. Aber was ist Tofu überhaupt?
 
Tofu ist Sojaeiweiß. Es wird durch die Gerinnung der Eiweißbestandteile von Sojamilch hergestellt, hierbei benötigt man Hilfsmittel wie z.B. Nigari (aus Meerwasser gewonnenes Gerinnungsmittel) oder Zitronensäure.
Kommen wir aber zurück zu der eigentlichen Frage: Ist Tofu eine gute Alternative zu Fleisch?
 
1.Was ist gesünder?: Tofu enthält alle essentiellen Aminosäuren, hochwertige Proteine, und hochwertiges Eisen (100 Gramm decken 25% des Tagesbedarfes an Eisen). Zudem enthält Tofu kein Cholesterin und keine Karzinogene. Fleisch hingegen enthält neben schädlichen tierischen Proteinen unmengen an Cholesterin und Karzinogenen (Siehe Quellennachweis).
 
2. Ethik: Für den Genuss von Fleisch muss ein Tier sterben. Da macht es auch keinen Unterschied, ob man es vom konventionellen, oder vom „Bio“ Bauern erwirbt. Des Weiteren sind die Bedingungen an Schlachthöfen katastrophal. Ich denke, das dürfte als Erklärung reichen, dass Tofu auch in dieser Hinsicht die Nase vorne hat.
 
3. Umwelt: Es wird häufig angenommen, dass Tofu/Soja der „Regenwaldkiller“ schlechthin sei. Es kommt gar so rüber, als wäre er/es der Hauptgrund für die „Regenwaldzerstörung“. Dies ist falsch. Weltweit werden gerade einmal 6% des angebauten Sojas für Lebensmittel angebaut. Der Rest wird (neben der Kosmetik, welche zusätzlich 20% beansprucht) für Viehfutter angebaut. Zudem benötigt ein Kilo Tofu gerade einmal einen Bruchteil des Wassers, welches zum Beispiel für ein Kilo Schweinefleisch benötigt wird.
 
 
4. Geschmack: Tofu schmeckt per se nach Garnichts. Jedoch ist er sehr flexibel. Man kann aus ihm zum Beispiel Rühr“ei“, Hack“fleisch“ oder Geschnetzeltes machen.
 
Ob er an den Geschmack von Fleisch rankommt kann ich nicht sagen, da mein letzter „Fleischkonsum“ 2 ½ Jahre zurückliegt.
Meiner Meinung nach ist das nicht von Relevanz, darüber lässt sich jedoch streiten. Fleisch darf in dem Speiseplan vieler „Gourmets“ nicht fehlen, da es angeblich geschmacklich nicht zu übertreffen sei. Aufgrund dieser Tatsache wäre hier (objektiv gesehen) ein Unentschieden angebracht. 
 
 
Fazit: Wer gesünder leben möchte, sich mental besser fühlen möchte und/oder sich umweltbewusst ernähren möchte sollte eher zu Tofu, als zu Fleisch, tendieren.




Tofu Rührei, gefärbt mit Kurkuma.

 


~ L.M.
 
 
 
Quellennachweis:

https://nutritionfacts.org/2017/02/28/white-meat-may-be-as-cholesterol-raising-as-red

 

Dienstag, 19. Dezember 2017

Geschenk-DIYs

Hilfe ich brauche ein Geschenk!

Endlich steht Weihnachten vor der Tür! Die schönen Lichter, das tolle Essen und die wunderbaren Geschenke- Oh nein! Da fehlt aber noch das Eine oder Andere! Keine Angst, hier sind ein paar süße und schnelle Ideen für Geschenke, die du selber machen kannst!

 
1.Geld schenken

Hast du auch so einen Bekannten, der sich nur etwas Geld wünscht? Hier kommt die rettende Idee, wie du dies auch weihnachtlich machen kannst! Dazu brauchst du ein DinA4 Blatt Papier (beliebige Farbe), einen Stift, Klebe und ein paar flache Strasssteine. Das Blatt Papier faltest du einmal, um eine Karte zu machen. Hier schreibst du dann eine schöne Nachricht oder einen netten Gruß rein. Dann klebst du vorne ein paar Strasssteine auf, es kommt darauf an, wie groß sie sind. Von einem Stein ausgehend zeichnest du jetzt einen geraden Strich bis zum Rand des Papiers, so sieht es aus, als würden die Steine wie Ornamente hängen. Du kannst sogar eine Schleife darüber malen. Eine andere Idee wäre, die Steine so zu verbinden, damit sie aussehen wie Weihnachtslichter. Anstatt der Strasssteine kannst du auch Knöpfe oder Fingerabdrücke benutzen. Nun legst du das Geld (oder vielleicht einen coolen Gutschein) einfach in die Karte.
 
 

 
2. Korken Puzzle

Um diese Idee umzusetzen, benötigst du ein bisschen Geschicklichkeit. Du brauchst ein flaches Stück aus einem Korken (wie ein Untersetzer für Töpfe) oder dicker Pappe, einen Stift, ein scharfes Messer, zwei Bilder, oder ein Großes, und Pinnnadeln. Arrangiere nun deine zwei Bilder oder dein eines großes so auf dem Stück Korken oder Pappe, dass sich ein Bild bzw. eine Hälfte auf der einen Seite und das andere Bild bzw. die andere Hälfte auf der anderen Seite befindet. Pinne sie jetzt mit den Nadeln fest. Nun schneidest du das Stück Korken oder Pappe einmal in der Mitte durch, aber so, dass die zwei entstehenden Hälften wie zwei Puzzle-Stücke zusammen passen. Wenn du ein Bild mit dir und deinem besten Freund/ deiner besten Freundin nimmst, wo ihr beide nebeneinander seid, kannst du das Bild so arrangieren, dass du genau zwischen euch schneidest, dann passt ihr nämlich wie zwei Puzzle-Stücke wieder zusammen! Wenn du zwei verschiedene Bilder nimmst, musst du sie nicht unbedingt zurechtschneiden. Du kannst sie auch so lassen und sie nur auch jeweils eine Hälfte pinnen. Diese kannst du dann auch austauschen, wenn du willst! Du kannst auch die zwei Hälften des Korkens oder Pappe so schneiden, dass sie wirklich wie zwei Puzzle-Stücke aussehen.


 
3. Kerzenlicht

Hierfür werden ein altes Marmeladenglas, breites Tesafilm oder Band, Farbe und Teelichter benötigt. Zuerst musst du sichergehen, dass das Glas auch schön sauber ist. Als nächstes schneidest du aus einem Stück Tesafilm etwas wie ein Weihnachtsbaum oder ein Herz, das klebst du dann auf eine Seite des Glases. Nun malst du das ganze Glas an, wenn alles trocken ist ziehst du vorsichtig das Tesa ab und hast ein kleines Fenster im Glas. Hier kannst du nun ein Teelicht rein tun. Alternativ kannst du am Anfang ein Stück Band mehrmals ganz fest um das Glas wickeln und festknoten. Wieder kannst du es anmalen, mit Sprühfarbe geht das besonders gut, und wickelst das Band am Ende ab um ein cooles Muster zu erhalten.

 

Ich hoffe, dass du etwas findest, das dir gefällt! Sonst findest du auch immer etwas auf YouTube oder Pinterest.

Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr!

~ R.L.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Die Weihnachtsmann-Aktion!



HO HO HO - Der Weihnachtsmann kommt ans Gymnasium Schwarzenbek!
Auch in diesem Jahr veranstaltet die Schülervertretung wieder ihre Weihnachtsmannaktion! Schon seit vielen Jahren gibt es diese Tradition.

Ab dem 1. Dezember könnt ihr im SV-Raum für 50 Cent Karten kaufen und diese mit eurem persönlichen Gruß versehen. Ihr habt verschiedene Karton-Farben zur Auswahl, könnt aber auch euer eigenes Papier/Karte nehmen. Die müsst ihr dann bis zum 15. Dezember wieder bei der SV abgeben. 

Am letzten Schultag werden die Karten dann zusammen mit einem Schokoladenweihnachtsmann an eure Freunde, Lehrer & Co verteilt. So könnt ihr anderen eine kleine Freude machen. Und vielleicht kommt der Weihnachtsmann ja auch zu dir in den Klassenraum und hat eine kleine Überraschung für dich? 


Frohe Weihnachten wünscht eure SV :-).

Sonntag, 5. November 2017

Halloween!


This Is Halloween! 

BOO! Der gruseligste Tag im Jahr ist endlich hier, nein, nicht der Tag der doofen Klausur, sondern Halloween, der 31.10! Die meisten kennen Halloween natürlich aus vielen amerikanischen Filmen. Es gibt viele Dekorationen, tolles Essen und die besten Kostüme. Allerdings hat Halloween hier in Europa angefangen, genauer gesagt auf den Britischen Inseln.

Am ersten November gab es ein Feiertag namens „Samhain“. In der Nacht davor, am 31. Oktober, wurde angenommen, dass verstorbene Menschen als Geister zurückkehrten. Um diese zu beschwichtigen, da man sich vor ihnen fürchtete, wurde Essen und Wein auf der Türschwelle für diese Geister hinterlassen. Musste irgendjemand an diesem Abend aus dem Haus, trug er eine Maske um nicht von den Geistern erkannt zu werden. Ausgehöhlte und zu gruseligen Grimassen geschnitzte Kürbisgewächse wurden ebenfalls vor die Tür gestellt, um das Haus zu schützen, eine Tradition, die heute noch durchgeführt wird.
Der Name „Halloween“ kommt davon, dass „Samhain“ im achten Jahrhundert zu „All Hallows“ umbenannt wurde. Die Nacht davor wurde dann als „All Hallows Eve“ (All Hallows Abend) bezeichnet und später zu „Halloween“ gekürzt.

Die wohl größte Tradition zu Halloween ist das Trick-Or-Treating, wobei verkleidete Menschen rumlaufen, an Häusern klingeln, ein Liedchen trällern und dann Süßigkeiten bekommen. Diese Tradition entstand aus der Zusammensetzung von verschiedenen Sitten, die nach All Hallows Eve stattfinden. Arme Menschen gingen am zweiten November herum und bettelten nach Essen und Trinken. Im Gegenzug versprachen sie für tote Verwandte zu beten. Arme Kinder verkleideten sich und wurden ebenfalls mit Essen und Trinken versorgt, allerdings dafür, dass sie ein Lied vorsangen, ein Gedicht aufsagten oder Witze erzählten. Im 19. Jahrhundert führten irische und schottische Immigranten diese Traditionen in den USA ein. Hier waren sie sehr beliebt und es entwickelte sich schnell das heute bekannte, eher an Familien, Kinder und Jugendliche orientierte Trick-Or-Treating.
 
Halloween wird heute auf der halben Welt gefeiert, aber wohl nirgends so intensiv wie in den USA. Wirtschaftlich gesehen ist Halloween einer der größten Feiertage, die Amerikaner geben rund 6 Milliarden Euro jährlich für Dekorationen, Kostüme und Süßigkeiten aus. Diese Zahl wird nur von den Ausgaben für Weihnachten übertrumpft. Es gibt Läden, die ab Anfang September geöffnet haben und ausschließlich Halloween-Sachen im Angebot haben. Familien, Freundesgruppen und Pärchen gehen alle kostümiert durch die Straße und das Angebot an Kostümen geht von Geistern über Filmstars bis hin zu Bananen und Handys. Partys mit den wildesten Essensspezialitäten wie Augen (Käsebällchen), Gehirn (Hackfleisch) und Blut (Traubensaft) und lange Filmabende mit vielen Gruselfilmen finden in jeder Straße statt.
Allerdings dauert es bestimmt noch, bis es hier in Deutschland so ablaufen wird. Vielleicht kannst Du ja dabei helfen? Bastel coole Kostüme, schnitz mit ein paar Freunden die gruseligsten Kürbisse und veranstalte ein tolle Party. Viel Spaß und HAPPY HALLOWEEN!!!

 
~ R.L.

Samstag, 16. September 2017

Schlangenhaltung - Ja/Nein?


Schlangenhaltung


Die Haltung von Schlangen – oder von Reptilien generell – ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Man muss mit ihnen nicht zum Tierarzt (wenn die Haltungsumstände ideal sind), man muss mit ihnen nicht Gassi gehen, sie riechen nicht und sind für Allergiker bestens geeignet, da sie kein Fell besitzen und die Pflege  vergleichsweise anspruchslos ist. Im Prinzip die idealen “Haustiere“.

 

 Die beliebteste Art ist der Königspython (siehe Foto). Er wird aufgrund seiner geringen Größe (adult ca. 120-130cm), seines ruhigen Gemüts und seinem geringen Platzbedarf gerne gehalten. So anspruchslos ist er aber nicht, wie häufig behauptet wird. Er ist ein sogenannter „Futterspezialist“, dh. er frisst nur das, was ihm zu 100% passt. Labormäuse werden deshalb selten akzeptiert, da sie recht streng riechen.

Mit Literatur,  Austausch mit anderen Schlangenhaltern und Leidenschaft für seinen Pflegling findet man recht schnell die individuellen Vorlieben heraus.

Bevor man sich eine Schlange zulegt, muss man sich erst einmal fragen, ob man bereit ist, sich (Beispiel: Königspython) 20-35 Jahre um ein Tier zu kümmern.
Hinzu kommt eine  Betreuung für das Tier, wenn man in den Urlaub fährt.

Nicht jeder aus dem Bekanntenkreis wird bereit sein, sich für ein paar Wochen um eine Schlange zu kümmern und sie mit Frostnagern zu füttern.
 

 
Für solche Fälle gibt es bereits ein Reptilienhotel in Hamburg, die sich auf eine Urlaubsbetreuung speziell für Reptilien spezialisiert haben und immer weit vor z.B. den Sommerferien ausgebucht sind. Dies zeigt auch, wie beliebt mittlerweile die Reptilienhaltung geworden ist.
 
Die Kosten jedoch fangen ab 500€ an. Man kann jedoch schnell auf das Vierfache kommen. Dies sind nur die Anschaffungskosten. Die Kosten für das Futter sind (im Vergleich zu anderen Tieren) erstaunlich gering. Äußerst kostspielig sind die Stromkosten und die Kosten für eine Urlaubsbetreuung.

Schlangen sind die perfekten “Haustiere“ für Allergiker, Menschen mit einer Leidenschaft für diese einzigartigen und interessanten Tiere und auch für vielbeschäftigte Menschen. Jedoch ist zu beachten, dass Schlangen keine „Schmusetiere“ sind. Sie sind lediglich Beobachtungstiere!
 
~L.M.